Teisch und deutsch

Bei der fünften Station steht die Wichtigkeit der Muttersprache im Mittelpunkt. Die Ungarnauswanderer kamen aus verschiedenen Regionen des deutschen Sprachraumes. Entsprechend den Traditionen ihrer Herkunftslandschaften sprachen sie unterschiedliche Dialekte und trugen verschiedene Trachten. Es brauchte seine Zeit, bis diese Buntheit in Sprache und Kleidung in den einzelnen Siedlungen ausgeglichen war. Die so entstandenen neuen Mundarten und Trachten waren nicht nur feste Bestandteile der lokalen Identität, sie funktionierten auch als Identifizierungsmerkmale für Außenstehende: Es reichte ein flüchtiger Blick, ein halber Satz und schon wusste man in der Kleinregion, aus welchem Dorf der- oder diejenige kam. Noch nie eine Mundartgeschichte gehört? Oder noch nie nachgedacht, wie unterschiedlich ein Ausdruck im Dialekt oder in der Hochsprache klingen kann? Das ist Ihre Chance!

BESICHTIGUNG DER LEHRPFADE:

ohne Führung: jederzeit
(Begleithefte auf dieser Webseite);
mit Führung: nur nach Voranmeldung möglich.

Gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat durch die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen.

ANMELDUNG VON GRUPPEN IM VORAUS:

Schomberg:+ 36 20 201 0426
Sanktiwan:+36 70 372 4022
Feked:+36 69 345 106
+36 30 204 3240
Tarian:+36 30 947 8363
Nadasch:+36 30 425 8583
Badeseck:+36 20 531 4277
Band:+36 70 332 8421
Tscholnok:+36 30 321 6062
Baja:+36 30 257 8033