TeiTsch und deutsch

Hinter einer traditionellen, quer geteilten Tür, behütet wie ein Schatz, befindet sich die Tafel „Teitsch und Deutsch“. Aufgenommen wird mit ihr erneut das Motiv des Hauses, in Anlehnung an Valeria Koch könnte man auch sagen: „Zuhause im deutschen Wort“. Den Unterbau bilden unsere Dialekte in ihrer Vielfalt, die die Herkunftslandschaften ebenso widerspiegeln wie das Zusammenwachsen der Siedler aus unterschiedlichen Ortschaften im deutschsprachigen Raum.

Darüber liegt das Hochdeutsche in seiner vornehmlich schriftlichen Form, früher vor allem im Unterricht und auf der Kanzel vertreten, mittlerweile aber zunehmend auch in der mündlichen Alltagssprache verwendet. 

Mundarten und Standardvarietät: Für unsere Sprachzukunft brauchen wir beide.

Neugierig, wie bunt unser sprachliches Erbe ist? Drücken Sie einfach auf an der Station angebrachten die Tasten und hören Sie sich die gleiche Kurzgeschichte auf pfälzisch, osthessisch, schwäbisch oder bayrisch an! Und wenn es mit dem Verstehen doch nicht so gut klappen sollte, hilft Ihnen das Heft mit den jeweiligen schriftlichen Fassungen, illustriert durch einschlägige Volkstrachten.

Klima, Pflanzen- und Tierwelt, aber auch Sachkultur der neuen Heimat – um nur einige Bereiche zu nennen – wichen teilweise von den Herkunftswelten der Siedler ab. Die ungarische Seite des Heftes zeigt am Beispiel von ausgewählten verbreiteten Lehnwörtern die Anpassung der Kolonisten an ihre neue Lebenswelt.

BESICHTIGUNG DER LEHRPFADE:

ohne Führung: jederzeit
(Begleithefte auf dieser Webseite);
mit Führung: nur nach Voranmeldung möglich.

Gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat durch die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen.

ANMELDUNG VON GRUPPEN IM VORAUS:

Schomberg: + 36 20 201 0426
Sanktiwan: +36 70 372 4022
Feked: +36 69 345 106
+36 30 204 3240
Tarian: +36 30 947 8363
Nadasch: +36 30 425 8583
Badeseck: +36 20 531 4277
Band: +36 70 332 8421
Tscholnok: +36 30 321 6062
Baja: +36 30 257 8033