Miteinander

Vertreibung und Verschleppung zur Zwangsarbeit zerstörten die gefestigten Ortsgemeinschaften. Zurück blieb ein halbierter, ein¬geschüchterter Rest. An Stelle der Vertriebenen kamen ungarische Siedlergruppen, es brauchte Zeit, bis sich die Gegensätze legten. Die dritte Station gewährt einen Einblick in das Zusammenleben verschiedener Nationalitäten in einer einst rein ungarndeutschen Gemeinde.
Liest man das Begleitheft, erfährt man, dass sich die natürliche Rivalität zwischen Nachbarsiedlungen sehr häufig in kollektiven Necknamen äußert. Sie sind versprachlichte Abdrücke des örtlichen Konkurrenzgeistes in Form einer Wir-Sie-Gegenüberstellung. Sie schaffen Abgrenzung nach außen und erzeugen Zusammenhalt nach innen, denn ausgegangen wird aus dem Leitsatz: „WIR machen alles richtig!”. Das Jahr 1945 ist die tiefste Zäsur in der Geschichte der Ungarndeut¬schen.

BESICHTIGUNG DER LEHRPFADE:

ohne Führung: jederzeit
(Begleithefte auf dieser Webseite);
mit Führung: nur nach Voranmeldung möglich.

Gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat durch die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen.

ANMELDUNG VON GRUPPEN IM VORAUS:

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Sanktiwan:+36 70 372 4022
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