Miteinander

Ein Weg als Zeitachse führt den Besucher durch die Geschichte der Ortsgemeinschaft: kurvenreich, mal aufwärts, mal abwärts, von der Ansiedlung bis in die Gegenwart, durch gute und schlechte Zeiten, durch Wendepunkte und auch Schicksalsschläge. „Miteinander“ heißt das Motto dieser Station, die anhand einer imaginären Ortschaft über das Leben im Dorf – im meist verbreiteten Siedlungstyp der Ungarndeutschen – erzählt. Man erfährt über Baukultur, über Schicksalsschläge, und dann nach einer Zäsur über ein völlig neues Leben, das durch Abwanderung in die Stadt, Schulbildung und sozialen Aufstieg gekennzeichnet war. Bei den 1990er Jahren geht der Weg etwas nach oben: symbolhaft für eine Zeit mit neuen Möglichkeiten.

Der Eintrag im Begleitheft ist von Humor und Selbstironie geprägt. Man kann eine ganze Reihe von sogenannten Ortsneckereien lesen: Diese scherzhaften, manchmal spöttischen Bezeichnungen beziehen sich vor allem auf Tracht, innere und äußere Eigenschaften, Essen und Arbeit  der Einwohner der Nachbarsorte.

Spielerisch wird mit einem Kugellabyrinth verdeutlicht, dass in einer Gemeinschaft nur durch gemeinsames Handeln zu einem gesetzten Ziel gelangen kann.