Daheim ist daheim

Die kleinste, aber wichtigste Gemeinschaftsform ist die Familie. Sie spielt bei der Tradierung von Sprache, Kultur und Normen eine besonders wichtige Rolle. An der Tafel der Station „Daheim ist daheim“ sehen wir ein Haus, das Schutz und Wärme bietet. Während früher mehrere Generationen in einem Haushalt lebten und von der Wiege bis zum Sarg vieles zu Hause und gemeinsam meisterten, werden in unserer modernen Welt immer mehr Funktionen von staatlichen Institutionen übernommen.

Auch die Installation in der Umgebung der Tafel schildert, dass das traditionelle ungarndeutsche Familienmodell die Mehr-, in der Regel Dreigenerationen-Familie war: Großeltern, Eltern und Kinder wohnten unter einem Dach, oder zumindest in einem Hof, wodurch der natürliche Traditionsfluss vorhanden war.

Hausübergabskontrakte bestätigten, dass der Älteste die Wirtschaft übernehmen musste, die anderen Kinder bekamen eine Abfindung. Dieses Familienmodell begann allmählich zu bröckeln, heutzutage leben in der Regel nur Eltern mit den Kindern zusammen; dies hat natürlich auch die Lockerung der Übergabe der Traditionen zufolge.

Das Herzstück des Hauses ist die Küche, wo sich die Familienmitglieder versammeln, und das Herz der Küche ist der Herd, der Wärme gibt und die Familie mit Speisen versorgt. Der einschlägige Eintrag im Begleitheft nimmt den Herd zum Symbol, um über wichtige Abschnitte der Geschichte der Ungarndeutschen zu erzählen.

BESICHTIGUNG DER LEHRPFADE:

ohne Führung: jederzeit
(Begleithefte auf dieser Webseite);
mit Führung: nur nach Voranmeldung möglich.

Gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat durch die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen.

ANMELDUNG VON GRUPPEN IM VORAUS:

Schomberg: + 36 20 201 0426
Sanktiwan: +36 70 372 4022
Feked: +36 69 345 106
+36 30 204 3240
Tarian: +36 30 947 8363
Nadasch: +36 30 425 8583
Badeseck: +36 20 531 4277
Band: +36 70 332 8421
Tscholnok: +36 30 321 6062
Baja: +36 30 257 8033