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SANKTIWAN
Eine siebenköpfige fiktive Familie führt den Besucher durch den ungarndeutschen Lehrpfad von Sanktiwan. Alle Mitglieder der „schwäbischen“ Verwandtschaft verkörpern je eine Tugend: die junge Anna zum Beispiel die Keuschheit, Theresia, die Großmutter, die Geduld, der kleine Junge, Nikolaus, die Mäßigung. Besuchen auch Sie den thematischen Wanderweg, lernen Sie durch die an den Stationen angebrachten zweisprachigen Lehrpfadschilder alle Familienmitglieder kennen! Garantiert erfahren Sie viel Interessantes über Vergangenheit und Gegenwart der Ungarndeutschen des Dorfes, sowie auch über Werte, die alle Momente ihres Lebens bestimmt haben.
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SCHOMBERG
Begeht man den Schomberger ungarndeutschen Lehrpfad, so wird man durch modern gestaltete interaktive, zweisprachige Lehrpfadschilder mit der besonderen Nationalitätenzusammensetzung des Dorfes, der Geschichte und der Gegenwart der örtlichen Ungarndeutschen vertraut gemacht, aber man begegnet auch ganz spannenden Informationen darüber, was die Glocken im Kirchturm mit der Kommunikation zu tun haben, wie die einstige Baronin den einfachen Leuten von Schomberg unter die Arme griff, und wer der landesweit bekannte Autor ist, der in einer ungarndeutschen Familie dieses Branauer Dorfes geboren wurde.
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TARIAN

Am 19. Mai 2018 wurde die neueste Attraktion von Tarian, ein ungarndeutscher Lehrpfad übergeben. Die Errichtung des thematischen Weges beruht auf enger Kooperation der örtlichen deutschen Selbstverwaltung mit den im Dorf tätigen Zivilorganisationen und Institutionen. Die sieben Stationen stellen interessante, bislang weniger bekannten Momente der Geschichte, der Alltage, der Gebräuche, des kulturellen und religiösen Lebens, der Muttersprache und der Gegenwart der Ungarndeutschen des Ortes vor. Als Leitfaden dienen Zitate aus Josef Mikonyas Gedicht „Zweöf Maunat is a Joahr”.

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FEKED
Zu Recht gibt es im Deutschen den Spruch: „Der Baum gehört zu den besten Freunden des Menschen“. Für ländliche, bäuerlich geprägte Gemeinschaften trifft dies in besonderem Maße zu, so auch für das kleine Dorf Feked. Es gab keinen Bereich im Leben der hiesigen Deutschen, in dem Bäume oder Holz nicht verwendet wurden. Die zahlreichen Baumarten der umliegenden Wälder wurden vielfältig genutzt: als Bauholz, Brennholz, bei der Zubereitung und Konservierung von Speisen, zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen, Werkzeugen, ja, sogar in der Bekleidung fand Holz Verwendung. Holz begleitete die Einwohner von der Wiege über die Hochzeitstruhe bis zum Sarg. Der „Baum“ besitzt aber auch eine vielfältige Symbolkraft: Man denke nur an Wörter wie Stammbaum, Wurzeln, Jahresringe – auch diese werden im Lehrpfad aufgegriffen.
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NADASCH
Wird gerade aktualisiert

BESICHTIGUNG DER LEHRPFADE:

ohne Führung: jederzeit
(Begleithefte auf dieser Webseite);
mit Führung: nur nach Voranmeldung möglich.

Gefördert vom Bundesministerium des Innern durch die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen.

VORANMELDUNG:

Schomberg: + 36 20 201 0426
Sanktiwan:  + 36 70 372 4022
Feked:          + 36 69 950 016
                    + 36 30 204 3240
Tarian:         + 36 30 238 1676